Es muss nicht immer alles repariert werden

Viele Coaches sind recht schnell dabei, Verhaltensweisen, die dem Coachee ein Dorn im Auge sind, weswegen er oder sie ja eigentlich kommen, zu transformieren, aus negativen Glaubenssätzen positive zu machen, dem Coachee schnell zu Lösungen zu führen.

Sich selbst aber mal einfach zu erlauben, zu sein, sich anzunehmen, kann alles verändern.

Denn… es ist ok! Alles ist gut!

Die wahre Stärke kann nämlich sein, nicht immer alles verändern zu wollen. Die Idee, dass es okay ist, Situationen mit allen Gefühlen, auch den unangenehmen, zu akzeptieren, kann befreiend sein.

Der Zauber des Akzeptierens liegt in der Kunst, den gegenwärtigen Moment zu erkennen, und nichts mehr. Nicht jedes Problem erfordert eine unmittelbare Lösung, und nicht jedes unangenehme Gefühl muss sofort überwunden werden. Hast Du schon einmal versucht, die unangenehmen Gefühle einfach da sein zu lassen und wirklich zu fühlen? Sie anzunehmen?

Im Raum der Akzeptanz kann Veränderung nämlich auf natürliche Weise gedeihen. Es geht darum, nicht immer nur die positiven Aspekte des Lebens zu würdigen, sondern auch andere Gefühle, die zum Menschsein dazugehören, zu akzeptieren. Diese dürfen nämlich auch Platz haben.

In unserer Welt wird oft nach schnellen Lösungen gesucht, und gerade hier ist es wichtig, auch unsere Coachees daran zu erinnern, mit der Kunst des "einfach Seins", dass es in Ordnung ist, sich nicht immer im Griff zu haben. Das kann meiner Meinung nach den Prozess des Wachsens und Heilens wahnsinnig unterstützen.

Was bedeutet das für uns?

Wir erlauben uns und unseren Klienten, im Moment der Verletzlichkeit zu verweilen, ohne gleich nach Lösungen zu suchen. Wir bewerten die Situation und das Verhalten nicht. Wir hören zu und halten den Raum für unseren Coachee, in dem er seine unangenehmen Gefühle annehmen darf. Er darf einfach so sein, wie er ist. Schon alleine das kann so transformierend sein. In meinen Sessions merke ich oft, wie Coachees hier einfach nur tief durchatmen und wirklich erleichtert sind.

Wenn wir die unangenehmen Gefühle überdecken, verändern, nicht akzeptieren wollen, dann sind sie ja trotzdem da. Sie verstecken sich halt in der hintersten Ecke unseres Seins und werden immer wieder in verschiedenen Momenten ohne Vorwarnung auftauchen.

Lassen wir sie da sein und akzeptieren sie als Teil unserer Gesamtheit, werden wir Verbindung zu uns selbst finden und am Ende auch zu anderen.

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